IG Metall Bad Kreuznach
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22.09.2019, 09:09 Uhr

29. Juni 2019

Aktionstag in Berlin #FairWandel

  • 11.07.2019
  • Aktuelles

Die IG Metall Bad Kreuznach demonstriert zusammen mit 50.000 Kolleginnen und Kollegen in Berlin für einen fairen, sozialen und ökologischen Wandel der Arbeitswelt.

Die Stimmung in Berlin war bei bestem Wetter super. Jörg Hoffman, Vorsitzender der IG Metall und verschiedene Bands und Künstler, wie Clueso und Culcha Candela, heizten die Menge ein!

Der Wandel der Industrie ist im vollen Gange. Arbeitsplätze sind durch Roboter, Digitalisierung und künstliche Intelligenz gefährdet. Die IG Metall setzt sich dafür ein, dass dieser Wandel fair, sozial und ökologisch stattfindet. Eine zentrale Forderung ist es, dass Kolleginnen und Kollegen für die neuen Herausforderungen in der Arbeitswelt die Möglichkeit erhalten, sich weiter zu bilden.

Einige Kolleginnen und Kollegen der Geschäftsstelle Bad Kreuznach nahmen die Strapazen der langen Busfahrt mitten in der Nacht auf sich, um mit tausenden IG Metallern in Berlin ein deutliches Zeichen zu setzen. Regina Benneckenstein und Volker Basteck waren sich einig: "Die Fahrt hat Spaß gemacht, es war eine super Atmosphäre in Berlin und alles top organisiert. Der weite Weg hat sich definitiv gelohnt. Jetzt müssen nur noch Arbeitgeber und Politik die Augen aufmachen und den Veränderungsprozess mit den Gewerkschaften beginnen."

Die IG Metall Jugend Bad Kreuznach fuhr bereits am Donnerstag nach Berlin und konnte neben Sightseeing auch den Bundestag besuchen. Dort forderte die IG Metall Jugend die Neugestaltung des Berufsbildungsgesetzes, sowie mehr Gerechtigkeit für Pflegekinder. Beispielsweise müssen Auszubildende, die „Pflegekinder“ sind, aktuell 70 Prozent ihres Ausbildungsgehaltes an das Jugendamt zurückbezahlen. Grund dafür ist, dass sich der Staat ordentlich wieder was zurückholt von den Leistungen, die die Pflegeeltern erhalten, um Unterhalt und Erziehungskosten abzudecken. Diese Rückzahlung von Sozialleistungen empfindet die IG Metall Jugend Kreuznach als ungerechte Strafe, denn Pflegekinder können schließlich nichts für ihr Schicksal.

„Ich fand Berlin richtig toll, nicht nur die Stadt, sondern auch, dass wir als IG Metall eine große Gruppe sind. Dadurch haben wir unsere Stärke durch Gemeinschaft gezeigt“, so Falk Gehres, Auszubildender bei Musashi.


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