Die Georg-Bernard-Plakette

Georg Bernard, der gelernte Maschinenschlosser, der am 29. April 1876 in Dobersdorf bei Ratibor geboren wurde, war seit 1920 bis 1933 Bezirksleiter des 8. Agitationsbezirks im Deutschen Metallarbeiter Verband (DMV) und Reichstagsabgeordneter.

Am 2.Mai 1933 stürmten in Frankfurt a.M. - wie überall im deutschen Reich - "SA-Horden" die Gewerkschaftshäuser, verprügelten die dort Angestellten und verschleppten die politischen Funktionäre in Konzentrationslager. Georg Bernhard, nach ihm ist die Medaille genannt, starb am 14.März 1945 in Dachau. Er hat einen Neuanfang in Deutschland nicht mehr erlebt.

Seinem Gedenken und für den Kampf zur Erhaltung der Demokratie wurden diese Plakette und der Preis gestiftet. Er wird in jeder Bezirkskonferenz an Menschen verliehen, die sich gemeinsam um den Erhalt der Demokratie und um ein friedliches Zusammenleben verdient gemacht haben und dies weiterhin tun.

In 2010 ging die Plakette an das Netzwerk im Turm e.V. aus Bad Kreuznach.

Dort treffen sich Gruppen, Einzelpersonen und Arbeitskreise aus dem Spektrum Gerechtigkeit, Frieden und Umwelt.

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