Hohe Teilnehmerzahl bei den Kundgebungen

Mehr als 20.000 Menschen protestieren im Herbst der falschen Entscheidungen

Bild zum Thema Presse

Mehr als 20.000 Menschen beteiligten sich in dieser Woche bei den regionalen Kundgebungen des IG Metall Bezirks Frankfurt, der die Bundesländer Hessen, Rheinland-Pfalz, das Saarland und Thüringen umfasst. „Viel mehr Menschen als wir erwarteten sind für einen Kurswechsel auf die Straße gegangen. Wir lehnen den  schwarz-gelben Raubbau an unseren Sozialversicherungssystemen ab, wir protestieren gegen die bedrohliche Zunahme von Leiharbeit und verlangen eine Zukunftsperspektiven für die junge Generation und wir fordern, dass die Beschäftigten in den Betrieben, wo wieder die Gewinne sprudeln, über das Vorziehen der Tariferhöhung und Sonderzahlungen daran beteiligt werden“, sagte IG Metall Bezirksleiter Armin Schild am Samstag in Erfurt. Dort fand mit über 6.000 Teilnehmern die zentrale Kundgebung in Ostdeutschland statt.

Im IG Metall Bezirk Frankfurt beteiligten sich in dieser Woche an beiden Kundgebungen in Hessen 10.000, Menschen, in Rheinland-Pfalz 5.700 und in Thüringen 6.000 Menschen. Zuvor nahmen mehr als 10.000 Beschäftigte an mehr als 300 betrieblichen Aktionen teil.

Die Präsentation als Dokumentation der Herbstaktivitäten gibt es hier.  

metallnachrichten

Gerecht geht anders. Kurswechsel für ein gutes Leben!

Tausendfacher Protest gegen die sozial ungerechte Politik der Bundesregierung

Der Protest gegen die sozial ungerechte Politik der schwarz-gelben Bundesregierung war sichtbar und lautstark: in den Betrieben und vor den Werkstoren, auf den Straßen und Plätzen zahlreicher Städte in Hessen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Thüringen. Toll, dass Tausende Menschen den Aufrufen der IG Metall gefolgt sind. Dankeschön!

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Bildergalerie von den regionalen Kundgebungen

  Bilder aus Frankfurt           Bilder aus Kaiserslautern        Bilder aus Koblenz              Bilder aus Erfurt

Kurswechsel für ein gutes Leben!

Herbstaktivitäten 2010 der IG-Metall

Zwei Jahre nach Ausbruch der Finanzkrise geben die schwarz-gelbe Regierung und die Verantwortlichen Finanzspekulanten vor, dass alle Probleme durch die gewohnte Wirtschaftspolitik gelöst werden können. Mit einem Sparpakt will die Bundesregierung ihren Haushalt sanieren. Zur ader gealssen werden vor allem die Schwächsten der Gesellschaft.  Besserverdienende und Vermögende werden dagegen verschont.

"Es gibt keine Alternative", dies ist das Lieblingsargument der schwarz-gelben Bundesregierung. Doch die Politik der Sozialkürzungen und der Umverteilung von unten nach oben ist weder alternativlos noch gerecht. Gerecht geht anders!

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Gerechte Rentenpolitik geht anders!

Achtung: Arbeiten bis 67

Wir wollen eine gute Rente, die vor Armut schützt und den erarbeiteten Lebensstandard sichert. Alle müssen schrittweise in die gesetzliche Rentenversicherung einbezogen werden. Das schützt die Betroffenen und bringt mehr Geld in die Rentenkasse.

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Gerechte Arbeitsmarktpolitik geht anders!

Achtung: Jung und prekär

Wir brauchen mehr duale Ausbildungsplätze statt Warteschleifen und überbetriebliche Ausbildungsplätze. Das Schulsystem muss weniger selektieren, Bildung darf keine Ware sein, was Kinder aus einkom- mensschwachen Familien besonders benachteiligt.

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Gerechte Finanzpolitik geht anders!

Achtung: Sozialer Kahlschlag

Wir müssen verhindern, dass der Sozialstaat ruiniert wird, um die Reichen verschonen zu können. Vermögende, Personen mit hohen Einkommen und finanzstarke Unternehmen müssen wieder stärker zur Finanzierung des Gemeinwohls herangezogen werden. Die IG Metall tritt für ein Steuerkonzept ein, das die Staatsfinanzen stärkt und mehr Steuergerechtigkeit schafft.

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Gerechte Gesundheitspolitik geht auch anders!

Achtung: Zwei-Klassen-Medizin

Wir wollen gleichen Zugang zur notwendigen medizinischen Versor- gung für alle. Das garantiert die Bürgerversicherung. Gesundheits- leistungen würden solidarisch finanziert werden und die Arbeitgeber wären mit im Boot.

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Gerechte Steuerpolitik geht auch anders!

Achtung: Städte und Gemeinden in Not

Statt die Gewerbesteuer abzuschaffen, muss sie gestärkt werden. Die Einnahmen und die Finanzkraft der Städte und Gemeinden müssen verbessert werden, damit sie ihre sozialen, kulturellen und wirtschaftli- chen Aufgaben erfüllen können. Insbesondere den überschuldeten und finanziell bereits handlungsunfähigen Kommunen muss unverzüglich geholfen werden.

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