Wir für mehr

Tarifabschluss in der Metall- und Elektroindustrie erreicht

Für die Beschäftigten in der Metall- und Elektroindustrie gibt es einen neuen Tarifvertrag. Die IG Metall und der Arbeitgeberverband der Mittelgruppe haben heute Mittag das in den frühen Morgenstunden in Nordrhein- Westfalen abgeschlossene Verhandlungsergebnis übernommen. Das Ergebnis wurde auf Hessen, Rheinland- Pfalz und das Saarland übertragen.

Die Entgelte und Ausbildungsvergütungen für die Beschäftigten in der Metall- und Elektroindustrie werden auch hier erhöht. Die Erhöhung erfolgt in zwei Stufen: 2,8 Prozent ab 1. Juli dieses Jahres, weitere 2,0 Prozent folgen ab 1. April 2017. Für die Monate April, Mai und Juni 2016 gibt es einen Pauschalbetrag von 150 Euro (Auszubildende 65 Euro). Insgesamt bedeutet dies eine tabellenwirksame Entgeltsteigerung von 4,8 Prozent bis zum Ende der Laufzeit. Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit von 21 Monaten bis zum 31. Dezember 2017.

"Das Ergebnis ist ein guter Kompromiss für alle Beschäftigte in den Betrieben unserer Region. Zum einen bleibt mehr Netto in den Taschen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und zum anderen stärkt der Abschluss unsere Tarifverträge. Der Abschluss ist das Ergebnis unserer vielen Warnstreiks in der Region. Wir danken unseren Kolleginnen und Kollegen, die sich mehr als sonst an unseren Aktionen beteiligt haben.", kommentiert Edgar Brakhuis, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Bad Kreuznach, das Ergebnis

Wir für mehr - Tarifrunde 2016

IG Metall weitet Warnstreiks aus

Die IG Metall Bad Kreuznach hat ihre Warnstreiks in der laufenden Tarifrunde 2016 für die Metall- und Elektroindustrie ausgeweitet. So hatten die Beschäftigten der Firma Decoma in Idar-Oberstein ihre Arbeit kurzfristig niedergelegt. Auch bei der Firma Bito in Meisenheim sind viele Beschäftigte dem Aufruf der IG Metall zu einem Warnstreik gefolgt.

"Die Ausweitung der Warnstreikaktionen in unserer Region sind notwendig, weil auch das zweite Angebot der Arbeitgeber von 2,1 Prozent plus Einmalzahlung von 0,3 Prozent nicht hinnehmbar ist. Deshalb werden wir den Druck aus den Betrieben in den nächsten Tagen erhöhen", so Edgar Brakhuis, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Bad Kreuznach.

Die IG Metall fordert 5 Prozent mehr Entgelt bei einer Laufzeit von 12 Monaten. Auch diese Woche wird die IG Metall weitere Warnstreiks in unserer Region durchführen.

 

 

TarifMachtStark

IG Metall erzielt Tarifvertrag bei Fa. Schneider & Co in Bad Münster a. Stein

Freuen sich über ihren Erfolg: Mitglieder der Tarif- und Verhandlungskommission

Es ist geschafft: Nach über sechsmonatigen Verhandlungen hat die Firma Schneider & Co KG in Bad Münster am Stein wieder einen Tarifvertrag. Der Tarifvertrag führt den Standort Schritt für Schritt zurück in die Flächentarifbindung der Metall- und Elektroindustrie. Im Jahr 2006 hatte der Arbeitgeber diesen gekündigt. Für die Beschäftigten heißt dies konkret, dass sie noch in diesem Jahr eine Erhöhung ihres Entgeltes um 3 Prozent sowie eine Einmalzahlung in Höhe von 500 Euro erhalten. In den Jahren ab 2017 werden dann die Erhöhungen der Entgelte aus der Fläche 1:1 übernommen.

Kernpunkt des Verhandlungsergebnisses ist, dass die Beschäftigten mit 40-Stunden-Verträgen eine schrittweise Reduzierung ihrer Arbeitszeit innerhalb von drei Jahren auf 35 Stunden die Woche bei vollem Entgeltausgleich erhalten. Es erfolgt also keine Reduzierung des monatlichen Bruttoentgelts. Zudem erhalten sie stufenweise in den nächsten Jahren eine anteilsmäßige Auszahlung von Urlaubs- und Weihnachtsgeld sowie einer Leistungszulage. »Der Tarifvertrag bedeutet das Ende der Zwei-Klassen-Gesellschaft bei Schneider und garantiert zukünftige Entgeltsteigerungen. Das ist eine sehr gute Perspektive«, freut sich Ingo Petzold von der IG Metall Bad Kreuznach

Wir für mehr - Tarif 2016

Erste Warnstreiks in der Region

Im Rahmen der laufenden Tarifrunde in der Metall- und Elektroindustrie haben in unserer Region die ersten Warnstreiks stattgefunden. Den Auftakt machten die Kolleginnen und Kollegen der Firma Continental-Teves in Rheinböllen. Hier ging die komplette Nachtschicht am Freitag um Mitternacht vor die Werkstore, um der Forderung der IG Metall Nachdruck zu verleihen. 

Am Montagfrüh beteiligten sich die Beschäftigten der Firma Boge mit einem Warnstreik.  Im Raum Bad Kreuznach wurden morgens die Beschäftigten der Betriebe KHS, Pall Filtersystems und Schneider Optische Werke zu Warnstreiks aufgerufen. Nachmittags haben sich die Kolleginnen und Kollegen der Firma Hay in Bad Sobernheim den Aktionen und Forderungen der IG Metall angeschlossen.

"Die Arbeitgeber haben uns bisher nur ein mageres Angebot vorgelegt. Das Angebot können wir nur als Provokation deuten und ist ein Schlag in das Gesicht der Beschäftigten", so Edgar Brakhuis. Die IG Metall Bad Kreuznach hat für die nächsten Tage weitere Warnstreiks in der Region geplant, so auch im Raum Idar Oberstein.

Die IG Metall fordert eine Erhöhung der Entgelte um 5 Prozent.

Nah dran und kompetent

Pall: Vertrauensleute stellen sich neu auf

Stark aufgestellt: Vertrauensleute der Firma Pall

Die IG Metall-Mitglieder der Firma Pall haben auf einer Mitgliederversammlung ihre neuen Vertrauensleute gewählt. Auf einem Workshop haben sich die Vertrauensleute ihre Ziele für das Jahr 2016 gesteckt.
»Unser Workshop war ein voller Erfolg. Zum einen hatten wir eine große Beteiligung. Es sind viele Mitglieder gekommen und wir haben intensive Diskussionen geführt. Zum anderen haben wir uns konkrete Themen und Ziele gesetzt, die wir als Vertrauensleute in diesem Jahr angehen wollen. Jetzt kann es los gehen«, äußern sich Jörg Elzer, Betriebsratsvorsitzender der Firma Pall und Helmut Rüger, Vertrauensleutevorsitzender sehr zufrieden über das Ergebnis ihres Workshops.

Die IG Metall hatte an einem Samstag zu einem Vertrauensleuteworkshop eingeladen. Auf diesem wurden die betrieblichen Themen benannt und diskutiert. Im Zentrum standen dabei u.a. die zunehmende Arbeitsverdichtung und Arbeitsbelastung, die Themen Entgelt und Bezahlung sowie arbeitsorganisatorische Abläufe, die es im Betrieb zu verbessern gilt. »Es hat sich gezeigt, dass viele Kolleginnen und Kollegen unzufrieden mit ihrer Arbeitssituation bei Pall sind. Besonders wenn es um Arbeitsbelastung, Stress und Arbeitsdruck geht«, so Ingo Petzold von der IG Metall Bad Kreuznach.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen lud die IG Metall zu einer Mitgliederversammlung ein. Auf dieser wurden die Themen des Workshops diskutiert und anschließend die Vertrauensleute neu gewählt. Insgesamt haben sich 19 Mitglieder zu Vertrauensleuten wählen lassen. Als erstes will man einen gemeinsamen Flyer entwerfen, um die neuen Vertrauensleute im Betrieb bekannt zu machen

Organisationswahlen 2016

IG Metall Bad Kreuznach wählt neuen Ortsvorstand

Der neue Ortsvorstand der IG Metall Bad Kreuznach. Bild: Allgemeine Zeitung

Die IG Metall Bad Kreuznach ist für die kommenden Jahre wieder gut aufgestellt. Auf der konstituierenden Delegiertenversammlung in der Kreisverwaltung in Bad Kreuznach haben die 60 Delegierten ihre Wahl getroffen. Als Ersten Bevollmächtigten, Geschäftsführer und Kassierer wurde Edgar Brakhuis wieder bestätigt. Damit hat er zum dritten mal hintereinander - nach 2009 und 2011 - das Vertrauen der Delegierten für sich gewinnen können. »Ich freue mich über meine Wiederwahl zum Ersten Bevollmächtigten der IG Metall in Bad Kreuznach und bedanke mich für das Vertrauen«, so Edgar Brakhuis direkt nach seiner Wiederwahl.

Zum zweiten ehrenamtlichen Bevollmächtigten wurde wieder Norbert Sehn, Betriebsratsvorsitzender von Continental-Teves in Rheinböllen - gewählt. Insgesamt gab es kaum personelle Änderungen gegenüber dem alten Vorstand. Lediglich Reinhold Schug hatte sich nicht wieder zur Wahl gestellt, da er eine neue Aufgabe in der IG Metall gefunden hat. Die weiteren Mitglieder des neuen Ortsvorstands sind: Gerhard Bender-Prass (Boge Elastmetall), Ralf Beckert (Decoma), Willi Kumm (KHS), Jörg Elzer (Pall), Volker Diel (Continental-Teves), Eva Mathes (Löwen Entertainment), Regina Benneckenstein (Senioren), Daniel Mansuy (Hay), Klaus-Dieter Müller (Fissler), Inga Marina Walper (Delphi) und Frank Bohn (voestalpine Stamptec).

Die zukünftigen Aufgaben des neuen Ortsvorstands werden sich vor allem um die Stärkung der Tarifbindung, die Mitgliederentwicklung und um die Themen Arbeitszeit und Vereinbarkeit von Familie und Beruf drehen. Als Erstes steht die kommende Tarifrunde in der Metall- und Elektroindustrie Anfang Mai bevor.

Reinhold Schug wird neuer Gewerkschaftssekretär der IG Metall Bad Kreuznach

Reinhold Schug

Als erfahrener Betriebsrat wird Reinhold Schug Betreuer in der Region Idar-Oberstein und Birkenfeld.  

Lieber Reinhold, ab 1. März bist du für 2 Jahre als Gewerkschaftssekretär der IG Metall in Idar-Oberstein tätig. Freust du dich schon auf deine neue Aufgabe?
Reinhold Schug: Ja, ich freue mich schon sehr auf meine neuen Aufgaben. Ich bin froh, dass ich nach meiner kurzen Auszeit wieder im Berufsleben stehe und etwas für die Kolleginnen und Kollegen in der Region tun kann.

Du bist schon lange in der IG Metall engagiert und warst Betriebsratsvorsitzender bei Delphi. Welche Erfahrungen bringst du mit?
Reinhold Schug: Durch meine langjährige Arbeit im Betriebsrat der Firma Delphi - davon 6 Jahre als Betriebsratsvorsitzender - konnte ich viel Erfahrung und Wissen ansammeln. Als Betriebsratsvorsitzender habe ich mehrere schwere Kämpfe um Arbeits- und Ausbildungsplätze geführt, gegen Standortverlagerungen gekämpft, mit Arbeitgebern verhandelt und viele Streiks und Arbeitskampfaktionen vorbereitet und durchgeführt. Zudem habe ich unter anderem die JAV’s und Schwerbehindertenvertreter im Betrieb jahrelang unterstützt und beraten. Ich habe gewerkschaftliche Bildungsmaßnahmen und Kampagnen unterstützt, Mitglieder geworben und betreut. Außerdem war ich mehrere Jahre in der IG Metall Bad Kreuznach als Revisor, im Ortsangestelltenausschuss und zuletzt im Ortsvorstand engagiert. Dazu war ich noch in mehreren Ausschüssen vertreten und durch meine ehrenamtliche Tätigkeit als Arbeitsrichter habe ich auch juristische Erfahrungen gesammelt.

Was werden deine ersten Aktionen und Termine sein?
Reinhold Schug: Ich werde zunächst die Betriebsräte in der Region Idar-Oberstein und Birkenfeld besuchen um mich vorzustellen. Ich bin neugierig auf die neuen Kolleginnen und Kollegen und freue mich schon darauf, mit den Vertrauensleuten, Jugendvertretern und Schwerbehindertenvertretern zu sprechen. Zudem haben wir Anfang Mai die große Tarifrunde in der Metall- und Elektroindustrie.

Lieber Reinhold, Danke für das Interview

Organisationswahlen 2016

Aufstellen für die Zukunft

Die neuen Delegierten aus der Region Bad Sobernheim/Meisenheim/Kirn

Die IG Metall Bad Kreuznach hat auf 5 Wahlkreisversammlungen ihre neuen Delegierten gewählt. Die Wahlen waren der erste Schritt im Rahmen der Organisationswahlen. Am 20. Februar treffen sich zum ersten mal die neugewählten Delegierten auf der konstituierenden Delegiertenversammlung.

Die erste Wahlkreisversammlung fand am 5. Januar statt. Hier bestimmten die Seniorinnen und Senioren ihre Delegierten. Auf dieser wurden u.a. Karl Gerhard Becker, Karl Josef Denner, Norbert Hartung, Volker Basteck und Gertrud Wermter-Pörksen gewählt.

Auf der Wahlkreisversammlung für den Raum Bad Sobernheim, Meisenheim und Kirn stellten die Betriebe dieser Region ihr Personaltableau ebenfalls auf. Von den 10 Delegierten kommen 4 aus der Firma Bito, 4 aus der Firma Hay und zwei Delegierte werden von der Firma Hüber Getriebebau aus Kirn gestellt.

Die nächste Wahlkreisversammlung fand für die Kolleginnen und Kollegen aus der Region Hunsrück statt, auf welcher 12 Delegierte gewählt wurden. Darunter vier Delegierte aus der Firma Boge, drei Delegierte kommen von den Firmen Continantal-Teves, ein Delegierter stellt die Firma CompAir und ein Delegierter kommt aus dem Raum Hunsrück. Neu dabei sind drei Delegierte von der Firma DFH Haus in Simmern.

Am 12. Januar wählten zeitgleich aber an unterschiedlichen Orten die Mitglieder aus der Region Bad Kreuznach/Bingen und die Mitglieder aus de Region Idar Oberstein/Birkenfeld ihre Delegierten. Für Bad Kreuznach/Bingen wurden insgesamt 14 Delegierte gewählt. Hier wurden u.a. Jörg Elzer, Ariane Müller, Mario Paulus und Eva Mathes gewählt. Die zweite Wahl am 12. Januar fand in Kirn statt. Auf dieser Mitgliederversammlung wurden die Delegierten aus dem Raum Idar Oberstein und Birkenfeld gewählt. Neu dabei sind u.a. Axel Zawel und Marianne Rudajvon der Firma voestalpine in Birkenfeld, Heiko Krämer und Kerstin Bender von der Firma Wayand in Idar Oberstein.

Bildung in der IG Metall

Bildungsangebote für 2016

Gewerkschaftliche Bildungsarbeit ist eine unverzichtbare und strategisch bedeutende Aufgabe. Deshalb wollen wir mit unseren Angeboten unseren Kolleginnen und Kollegen eine Unterstützung für ihre tägliche Arbeit leisten. Das Bildungsangebot der IG Metall richtet sich an Betriebsräte, Schwerbehindertenvertreter, Jugendauszubil-dendenvertreter sowie an ehrenamtliche Kolleginnen und Kollegen.

Gerne führen wir auch Seminare und Workshops für komplette Betriebsrats- oder JAV-Gremien durch. Ob als externe Schulung oder als Inhouse-Seminar.

Unsere aktuellen Seminar- und Bildungsangebote für 2016 können hier heruntergeladen werden:

Ortsvorstand ging in Klausur

Zu Besuch bei Ford in Saarlouis

Die Klausur des Ortsvorstands der IG Metall Bad Kreuznach fand diesmal in der Bildungsstätte der Arbeitskammer des Saarlandes in Kirkel statt. Thematisch war die Situation in der Zuliefererindustrie zentrales Thema. Die Klausur wurde durch einen Besuch der Ford-Werke in Saarlouis abgerundet. Auf Einladung der IG Metall-Verwaltungsstelle Völklingen fand eine interessante Führung durch das Werk sowie ein gemeinsames Gespräch mit den Betriebsräten, Jugendvertretern und Vertrauensleuten statt.

Das Interview

"Ohne IG Metall würde es keinen Betriebsrat geben"

Betriebsratsvorsitzender bei Wayand: Martin Conrad

Martin Conrad ist der erste Betriebsratsvorsitzende bei der Firma Wayand in Idar-Oberstein. Die Metallzeitung sprach mit Martin wie es zur ersten Betriebsratswahl kam und wie die Kolleginnen und Kollegen jetzt um einen Tarifvertrag kämpfen.

Lieber Martin. Du arbeitest bei der Firma Wayand in Idar-Oberstein. Welche Produkte stellt ihr her und wie viele Kolleginnen und Kollegen arbeiten dort?

Martin Conrad: Gefertigt werden komplette Aerodynamik-Kits, Front- und Heckstoßfänger, Heckflügel, Seitenleisten sowieHardtops und vieles mehr. Unsere Kunden sind u.a. Audi, AMG Mercedes, Opel und VW. Zur Zeit haben wir 420 Kolleginnen und Kollegen.

Du bist Betriebsratsvorsitzender bei der Firma Wayand in Idar-Oberstein. Wie kam es zur BR-Wahl?
Martin Conrad:
Das Thema Betriebsrat ist schon seit Jahren ein großes Thema im Hause Wayand gewesen, allerdings ohne Erfolg. Die Kollegen, die das Wort „Betriebsrat“ nur in den Mund nahmen sind früher oder später entlassen worden. Als im Vergangenen Jahr aus unersichtlichen Gründen die Stelle meines Schwagers (Teamleiter Logistik) gestrichen wurde und dies im Nachhinein zur Kündigung führte, beschloss er, sich bei der IGM über die Wahl eines Betriebsrat zu informieren. Nach einem Telefonat mit Jacques Bister, bat dieser um meine Unterstützung. Ich musste nicht lange überlegen, um zuzustimmen. Der Zusammenhalt im Betrieb war so groß, dass wir innerhalb von zwei Wochen schon mehr als 100 organisierte Kolleginnen und Kollegen hinter uns hatten. Einen großen Dank muss ich hierbei an Kerstin Bender, Alexej Kammerer und Thomas Reitenbach aussprechen, die vom ersten Tag an ein großes Engagement an den Tag legten.

Wie sind eure erste Erfahrungen als Betriebsrat und welche Rolle spielt die IG Metall dabei?
Martin Conrad: Wir sind ein tolles Team, das sich auch nach außen gut und selbstbewusst präsentiert. Die wichtigsten Erfahrungen die wir bisher gesammelt haben sind , dass wir nicht zum Vergnügen in den Betriebsrat gewählt wurden und eine große Verantwortung gegenüber unseren Kolleginnen und Kollegen haben. Ohne die IG Metall würde es auch heute noch keinen Betriebsrat bei der Firma Wayand geben. Das Team der Verwaltungsstelle Bad Kreuznach hat uns in allen Fragen und Problemen zur Seite gestanden und uns professionell geholfen.

Jetzt geht ihr zusammen mit der IG Metall einen Schritt weiter und kämpft für einen Tarifvertrag. Wie ist der aktuelle Stand der Verhandlungen?
Martin Conrad: Das erste Gespräch zwischen IG Metall und dem Arbeitgeber ist recht gut verlaufen. Der Arbeitgeber hat den Tarifverhandlungen zugestimmt. Die IG Metall hat dem Arbeitgeber die weiteren Schritte mitgeteilt und Terminvorschläge zur Tarifrunde abgegeben.

Könnt ihr auf die Solidarität Eurer Kolleginnen und Kollegen bauen?
Martin Conrad: Ja wir können zu 100% auf unsere organisierten Kolleginnen und Kollegen bauen. Jeder ist sich der Situation bewusst und wird hinter uns stehen .
Lieber Martin, vielen Dank für das Interview

TarifMachtStark

Kicken gegen Perspektivlosigkeit

Und sie haben den Pokal: Metallerinnen und Metaller der Firma Decoma

»Wir kicken gegen Perspektivlosigkeit. Eine Region steht auf - TarifMachtStark«: Unter diesem Motto kamen über hundert Metallerinnen und Metaller, überwiegend aus der Region Idar-Oberstein zusammen, um Fußball zu spielen, sich kennen zu lernen, sich zu vernetzen oder einfach nur um Spaß zu haben.

»Mit dem Turnier wollen wir zum einen unsere Erfolge in der Region Idar-Oberstein und Birkenfelder Land feiern und zum anderen Beschäftigte aus benachbarten Betrieben Mut machen, sich für gute Arbeitsbedingungen und faire Löhne einzusetzen. Am besten mit einem Tarifvertrag der IG Metall«, so Edgar Brakhuis, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Bad Kreuznach und Jacques Bister, Gewerkschaftssekretär für die Region Birkenfelder Land. Als Gast gab sich die zweifache Fußballweltmeisterin und Respekt-Botschafterin Sandra Minnert die Ehre und richtete zu Beginn des Turniers einige Worte an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Insgesamt nahmen zehn Mannschaften aus acht Betrieben teil. Die Firmen Decoma und Wayand stellten sogar zwei Teams. Das Endspiel bestritten das Team der Firma Decoma 1 gegen das Team der Firma Gebrüder Schmidt aus Idar Oberstein. Es endete knapp 1 zu 0 für Decoma, die damit den Siegerpokal gewannen! Die Gewinner erhielten eine Freikarte für ein Fusballspiel auf dem Betzenberg und die Zweitplatzierten dürfen sich über ein gemeinsames Essen mit der IG Metall freuen. Aber auch den anderen Teams wurden Preise durch die IG Metall überreicht

Bildung.Macht.Zukunft

JAV-Seminar der IG Metall Bad Kreuznach war gut besucht

»Get started. JAV- Was nun?«, so der Titel des zweitägigen JAV-Einstiegsseminars der IG Metall Bad Kreuznach. Sechzehn neugewählte Jugendauszubildendenvertreter aus den Regionen Hunsrück, Bad Kreuznach und Idar-Oberstein haben sich in der Jugendherberge Mainz getroffen, um sich über Grundlagen einer JAV-Arbeit zu informieren, erste Pläne zu schmieden und sich gegenseitig kennen zu lernen.

»Wir wollen, dass sich die neugewählten JAV-Mitglieder untereinander vernetzen und voneinander lernen. Zudem ist es wichtig, dass man als JAV-Mitglied seine Rechte und Pflichten kennt«, so Ingo Petzold von der IG Metall Bad Kreuznach, der zusammen mit Inga Walper, Betriebsrätin bei Delphi und Ortsvorstandsmitglied das Seminar leitete. Themen wie Planung und Durchführung von Jugendauszubildendenversammlungen, Übernahme von Azubis, Sprechstunden und Betriebsrundgänge der JAV wurden gemeinsam erarbeitet.

Dass der Spaß dabei auch nicht zu kurz kam, garantierte ein gemeinsamer Kneipenbummel durch die Mainzer Altstadt. Begeistert beschlossen alle Teilnehmer, gemeinsam ein einchwöchiges JAV-I Seminar zu besuchen

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