AKTIONSTAG #FAIRWANDEL

Metallerinnen und Metall setzen Zeichen für fairen Wandel

  • 12.11.2021
  • Aktuelles

Zehntausende Metaller*innen gehen in vielen kleinen und großen Städten auf die Straße um ihren Forderungen an die nächste Bundesregierung Nachdruck zu verleihen. Die Kolleginnen und Kollegen der IG Metall Bad Kreuznach sind zum Teil nach Koblenz gereist und zum Teil nach Kaiserslautern.


Die Forderungden der Metallerinnen und Metaller:

  • Verzicht auf Entlassungen
  • Standortsicherung in der Transformation
  • Eine tragfähige Perspektive für zukunftsfähige Arbeitsplätze
  • Eine Qualifizierungsoffensive
  • Sichere Ausbildung vor Ort, anstelle von Verlagerungen ins Ausland.

Und wir wollen, dass bei allen Notwendigkeiten des Klimawandels, Deutschland ein Industrieland bleibt. Dafür braucht es aber klare Entscheidungen einer neuen Bundesregierung. Und deshalb wollen wir auch mit unseren Forderungen Druck aufbauen, um die laufenden Koalitionsverhandlungen in unserem Sinne zu beeinflussen. Bis 2030 braucht es öffentliche Zukunftsinvestitionen in Höhe von jährlich mindestens 50 Milliarden Euro, so eine unserer zentralen Forderungen. Die Lasten müssen aber gerecht verteilt werden. Gerade auch von den Krisengewinnern, Vermögenden und Höchstverdienenden muss ein höherer Beitrag als bisher kommen!

Mit Blick auf die Koalitionsverhandlungen wollen wir Gewerkschafter*innen noch einmal deutlich machen, dass jetzt die Weichen für unsere Zukunft gestellt werden müssen.

  • Sozial-ökologischer Wandel und aktive Industriepolitik oder Deindustrialisierung?
  • Sichere Arbeitsplätze oder Kahlschlag im Deckmantel der Pandemie?
  • Zukunftsinvestitionen in Bildung und Infrastruktur oder schwarze Null?
  • Weiterentwicklung sozialstaatlicher Leistungen oder weitere Privatisierung?

Deutschland muss Industrieland bleiben. Und der dafür notwendige Wandel muss jetzt aktiv gestaltet werden – sozial, ökologisch und demokratisch. Dafür treten wir ein.